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Drei Spritzen für jeden

 

 Als eine von zwölf Pilotfirmen in der Region durften wir schon im Mai eine eigene Impfkampagne starten. Gemeinsam mit dem Team unserer Betriebsärztin Katharina Busch haben wir dafür gesorgt, dass jeder Mitarbeitende ein Impfangebot bekommt. Unser Erbe-Spirit trug dazu bei, unseren Teil zur Beendigung der Pandemie zu leisten.

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Zügig entwickelte Impfstoffe gegen eine neuartige Viruserkrankung wie das Vakzin von Moderna werden in der Öffentlichkeit immer von einem gewissen Unbehagen begleitet. Skeptiker fragen sich zu Recht, ob mögliche Nebenwirkungen genügend erforscht wurden. Doch die Hürden für die Zulassung von Medizinprodukten – das wissen wir als Firma Erbe nur zu gut – sind extrem hoch. Im Falle der Impfkampagne ist die Erforschung von Symptomen, die unmittelbar nach der Spritze kurzzeitig auftreten, wichtig für die weitere Entwicklung und Verbesserung der Medizin.

Das Wichtigste war zunächst die Aufklärung zum Thema Impfen im gesamtgesellschaftlichen Kontext“, erklärt die Betriebsärztin Katharina Busch. „Den Menschen sollte ins Bewusstsein rücken, warum es wichtig ist, seinen Teil zur Pandemiebekämpfung beizutragen.“ Die Betriebsärztin erklärte die Wirkung verschiedener Impfstoffe und schilderte mögliche Nebenwirkungen, deren Auftreten nicht ungewöhnlich ist. Viele dieser Fragen kursieren in den Medien, und nicht immer werden sie seriös beantwortet. Unsere Betriebsärztin klärte in einem Webcast über die medizinische Wirkung und den Ablauf der Coronaimpfung auf.

Schließlich beschloss die Bundesregierung im April auf einem sogenannten Impfgipfel, dass fortan auch Betriebsärzte Impfungen vornehmen sollten. Rund 12.500 Arbeitsmediziner betreuen in deutschen Unternehmen die Beschäftigten.  Bevor die Betriebsärzte Anfang Juni loslegen konnten, wurden in Baden-Württemberg zwölf Pilotfirmen ausgewählt, die ein eigenes Impfzentrum aufbauen sollten. Wir durften uns zu diesem glücklichen Dutzend zählen.

Als die Nachricht die Runde machte, dass Impftermine für die gesamte Belegschaft am Standort in Kürze zur Verfügung stehen würden, wurde allen an der Vorbereitung Beteiligten bewusst, wie groß das Interesse an der Spritze und damit indirekt wohl auch der Wunsch nach einer Rückkehr zur Normalität, einer Wiedererlangung der persönlichen Freiheit war. Unmittelbar nach Freischaltung der Terminvergabe brach ein Ansturm auf die Webseite los. Nach wenigen Stunden waren bereits 300 Termine vergeben. 

Am Stichtag wurden die 600 Impfdosen vom Gebäudemanagement am Impfzentrum in Karlsruhe abgeholt und in aller Eile nach Tübingen gebracht. Katharina Buschs Team legte los. Als auch die Kollegen in Rangendingen – immerhin rund einhundert Menschen – an der Reihe waren, blieb sogar noch etwas Impfstoff übrig. Das Sozialministerium empfahl, angebrochene Impfampullen jedoch keineswegs zu vernichten. Weil sich der Stoff von Moderna relativ lange lagern lässt, konnten wir die restlichen 200 Impfdosen für die zweite Impfrunde Ende Juni aufbewahren und mussten das Impfzentrum in Karlsruhe lediglich für die noch fehlenden 200 Dosen bemühen.

Die Impfung ist ein sicherer und medizinisch kontrollierbarer Weg zurück in die Freiheit, ins normale Leben vor Corona. Und sie ist der weniger schmerzhafte Weg, um Immunität zu erlangen. Die nicht zu empfehlende Alternative ist, zu erkranken und, hoffentlich ohne Folgeschäden, zu genesen. Um Corona zu besiegen, brauchen wir Immunität in der Mehrheit der Bevölkerung. Der Weg dorthin ist eine freie Entscheidung.

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