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SMILE, CAMBODIA!

 

Zweimal pro Jahr reist ein ehrenamtliches Medizinerteam der Organisation Ärzte der Welt e. V.,  nach Phnom Penh, um dort lokales medizinisches Personal weiterzubilden. Das Expertenteam unterstützt die lokale Organisation „Smile Cambodia“ bei chirurgischen Einsätzen. 

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Ein Dankeschön an Erbe: das Team aus kambodschanischen und europäischen Medizinern, Pflegekräften und ihre Patienten im Khmer Soviet Friendship Hospital in Phnom Penh

 

Die Reise im Februar galt dem Khmer Soviet Friendship Hospital und der lokalen Nichtregierungsorganisation „Smile Cambodia“. Das Team zählte dieses Mal zwei Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, einen plastischen Chirurgen und einen HNO-Chirurgen. Außerdem waren drei Anästhesisten und eine OP-Schwester dabei, um mit Rat und Tat zu helfen. Insgesamt konnten während des zweiwöchigen Einsatzes 39 Patienten operiert werden.

Darunter waren viele Kinder, die mit einer besonders entstellenden Mund-und-Gaumenspalte zur Welt gekommen waren. Eine adäquate Operation solch gravierender Missbildungen kann das arme Kambodscha nicht ohne Hilfe aus dem Ausland leisten. Das Gesundheitssystem des südostasiatischen Landes hat auf weiten Strecken mit Unterversorgung zu kämpfen. Eine staatliche Krankenversorgung fehlt ebenso wie modernes technisches Gerät und Mediziner, die Erfahrung damit haben. Wichtige Medikamente sind häufig nur auf dem Schwarzmarkt zu erwerben.

Der dramatische Mangel an medizinischen Fachkräften ist auch eine Folge der Diktatur, unter der Kambodscha bis in die Neunzigerjahre litt. Das Regime verfolgte damals Akademiker, insbesondere Ärzte, und zerstörte systematisch Krankenhäuser. Durch die Aus- und Fortbildung der lokalen Mediziner in verschiedenen Fachdisziplinen kann die Versorgung der armen Bevölkerung nachhaltig verbessert werden. Wir haben den „Ärzten der Welt“ verschiedene Geräte und Instrumente zukommen lassen um ihre großartige Arbeit in Kambodscha zu fördern.

„Ärzte der Welt“ engagiert sich weltweit für die medizinische Versorgung benachteiligter Menschen – Frauen und Kinder stehen dabei im Mittelpunkt. Politisch setzt sich die Organisation für einen freien Zugang zur Gesundheitsversorgung als Menschenrecht ein.